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Updated: 19th March 2019 03:55 Panorama: "The Biggest Loser": Schwere Vorwürfe von Ex-Kandidaten Stefan Hentschel - FOCUS Online
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Panorama: "The Biggest Loser": Schwere Vorwürfe von Ex-Kandidaten Stefan Hentschel
Personaltrainerin Mareike Spaleck l Camp-Chefin Dr Christine Theiss M und Sportpadagoge Ramin Abtin r
SAT1/ Benedikt Muller / Benedikt Muller Personaltrainerin Mareike Spaleck l Camp-Chefin Dr Christine Theiss M und Sportpadagoge Ramin Abtin r
Stefan Hentschel war der schwerste Kandidat, der je bei “The Biggest Loser” teilgenommen hat Jetzt erhebt er schwere Vorwürfe gegen die Macher der Sendung

Am Sonntag zeigt Sat.1 das Finale der Abnehm-Show “The Biggest Loser”.

Der Gewinner erhält 50.000 Euro – und “die Chance auf ein besseres Leben”, wie der Fernsehsender schreibt.

Doch ein Ex-Kandidat wirft den Produzenten von “The Biggest Loser” vor, dass genau das nicht geschieht: Stefan Hentschel kritisiert gegenüber “RP Online”, dass es den Machern vornehmlich um Geld gehe und sich nach seinem Rauswurf niemand um ihn gekümmert habe.

Außerdem verrät er, dass die Szenen auf der Waage gestellt seien.

Ex-Kandidat Hentschel: “Das Menschliche fehlt”

Hentschel nahm 2013 an der an der fünften Staffel teil. Er war mit 245 Kilo der schwerste Kandidat, der je bei “The Biggest Loser” versucht hat, abzunehmen.

Der 34-Jährige habe sich damals wegen seines hohen Gewichts schwer getan, mit den anderen Teilnehmern mitzuhalten. Man habe ihm aber trotzdem Vorwürfe gemacht, er würde sich nicht genug anstrengen.

“The Biggest Loser”: Lisa rührt Christos zu Tränen – mit einer schönen Geste

Hentschel sagte gegenüber “RP Online”: “Man hat die ganze Zeit sehr viel Druck abzunehmen, das Tagesprogramm mit den ganzen Drehs teilweise bis nachts ist sehr stressig, und dann kommt noch die Hitze in Spanien dazu. Ich muss sagen, eigentlich war ich am Ende schon froh, raus zu sein.”

Er habe sich nicht “als Mensch wahrgenommen” gefühlt: “Letztlich ist es eben so, dass die Produktionsfirma und das Team mit einem Geld machen wollen. Klar, man bekommt Ernährungsberatung, muss für sich selbst kochen und macht jeden Tag Sport, aber das Menschliche fehlt.”

Das habe Hentschel auch bemerkt, als er aus der Show ausschied und erst im Finale wieder auftreten durfte. Er sagte: “Wenn man aus dem Camp raus ist, interessiert sich niemand mehr für einen. Zwar rufen die bis zum Finale regelmäßig an, um das aktuelle Gewicht zu erfragen, aber dass so eine Christine Theiss mal fragt, wie die Lage gerade ist, das gibt es nicht.”

Er habe sich allein gelassen gefühlt: “Man muss danach alles alleine machen, und das werfe ich ‘The Biggest Loser’ auch vor.”

Attrappen-Waage bei “The Biggest Loser”

Hentschel habe nach der Show große Probleme gehabt, sein Gewicht zu halten – er hatte 50 Kilo abgenommen. “Ganz ehrlich, direkt nach dem letzten Mal Wiegen habe ich das erste Bier getrunken. So bin ich eigentlich direkt nach dem Finale wieder in meine alten Verhaltensweisen gerutscht”, sagte er “RP Online”.

Er verriet auch, dass das Wiegen am Ende jeder Folge gestellt ist: “Man wird ja nicht wirklich vor der Kamera gewogen, sondern morgens im Camp. Was man wiegt, erfährt man aber nicht gleich. Dann wird man mit einer Attrappen-Waage von Christine Theiss vor der Kamera gewogen.“

Hentschel möchte sich jetzt einer Magenverkleinerung unterziehen, um langfristig abzunehmen.

Neue Studie: “The Biggest Loser” kann gar nicht funktionieren

Staffel-Finale am Sonntag auf Sat.1

Auch in einer Studie wird kritisiert, dass das Abnehmen-Konzept der Show den Kandidaten auf lange Sicht nicht helfe: Forscher des National Institute of Health in den USA haben 14 Teilnehmer der achten Staffel der amerikanischen Ausgabe von “The Biggest Loser” über sechs Jahre begleitet.

Das Ergebnis: Durchschnittlich verloren die Teilnehmer 58 Kilogramm während der Show, um im Anschluss 41 Kilo wieder draufzulegen.

Was die aktuellen Kandidaten wohl dazu sagen? Im Finale 2018 stehen Shirin, Benny, Christos und Saki. Die Show wird um 20:15 am Sonntag bei Sat.1 ausgestrahlt.

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Dieser Artikel wurde verfasst von HuffPost / lm

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